VR-Band veröffentlicht weltweit erstes KI-Musikalbum

Zukunftsmusik? Nein! Das innovative Start-up Auxuman hat eine fünfköpfige VR-Band ins Leben gerufen, die nun ihren ersten Longplayer veröffentlicht hat – und viele Songs sind gar nicht mal so schlecht!

Als mit der Sendung Popstars im Jahr 2000 erstmals eine Castingshow im deutschen TV lief, zog das viele Zuschauer in ihren Bann. Heutzutage sind viele dieser Sendeformate zwar immer noch recht erfolgreich, aber nicht wesentlich innovativ. Zeit für etwas Neues! Das dachte sich auch das Start-up Auxuman. Die Idee: Künstliche Avatare führen ein künstliches Leben, indem sie künstliche Musik auf KI-Basis produzieren. Gesagt, getan. Das erste Album von Yona, Hexe, Mony, Gemini und Zoya steht in den Startlöchern und kann bereits online auf YouTubeSpotify oder Bandcamp gestreamt werden. Das erste Video von Yona findet ihr „>hier.

 

MUSIK ALS SPIEGEL DER KI-SEELE

Wie in jeder richtigen Band steht auch bei Auxuman jedes Mitglied für sich und lässt seine Persönlichkeit jeweils in die Songs einfließen. Auf diese Weise wird die Musik und nicht zuletzt auch der einzigartige Band-Sound geprägt. Aber wie trainiert man eine Künstliche Intelligenz so, dass sie zum Popstar wird? Im Prinzip ist es gar nicht so kompliziert. Bandmitglieder Yona hat Auxuman zum Beispiel mit Werken der Schriftstellerin Margaret Atwood und Literatur zu den Themen Teenager und Stadtleben trainieren lassen. Durch die Einflüsse und das Training habe sich Yona im Laufe der Zeit zu einer unschuldigen und romantisch geprägten Persönlichkeit entwickelt. Im Klartext bedeutet das also, dass die einzelnen VR-Superstars vorrangig Musik und Texte produzieren, die thematisch auf ihre Trainingsdaten zurückzuführen sind.

 

KI MUSIZIERT NICHT ZUM ERSTEN MAL

Bereits vor einiger Zeit hatten wir bereits über eine Death Metal AI berichtet, die ununterbrochen neue Klänge erzeugt. Auch das Start-up Popgun und das OpenAI MuseNet sind Beispiele für KI-generierte Musik. Dabei stammen Songtexte, Melodien und Rhythmen der Stücke vom Bot, selbst die Videos werden automatisch erzeugt. Die menschlichen Mitarbeiter von Auxuman übernehmen im Hintergrund die Rolle des Producers und montieren am Ende des Produktionsprozesses alles zusammen. Darauf erst mal eine Runde KI-Musik!

 

Bild: Auxuman

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