Facebooks Digitalwährung Libra soll 2020 starten

In den vergangenen Wochen wurde viel über Facebooks geplante Digitalwährung Libra diskutiert. Trotz der lauten Kritik hält das soziale Netzwerk weiter an seinen Plänen fest und will mit Libra noch im ersten Halbjahr 2020 live gehen.

Für Facebook-Manager und Vorstand der Libra Association David Markus sei die teils heftige Kritik jedoch kein Hinderungsgrund. Im Gegenteil: Der Austausch mit den Behörden sei sogar besonders konstruktiv und man könne die Einwände bei der weiteren Entwicklung berücksichtigen und das Netzwerk so noch besser machen.

 

WICHTIGE PARTNER VERLASSEN DIE LIBRA ASSICIATION

Neben der harschen Kritik  aus der Branche musste Facebook in den vergangenen Tagen und Wochen auch einige herbe Rückschläge hinnehmen. Ob Kreditkarteninstitute wie Visa und Mastercard oder Dienste wie eBay und Stripe – allesamt verließen sie die Libra Association und verweigerten ihre Kooperationsbereitschaft.

Gegenwind gibt es wohl auch weiterhin seitens diverser Regierungen. Die größte Befürchtung besteht darin, dass Libra auf lange Sicht das internationale Finanzsystem gefährden könnte. Hinzu kommen mögliche Lücken im Datenschutz, die massive Probleme nach sich ziehen könnten, sowie mangelnder Investorenschutz, die Möglichkeit der Geldwäsche und die Finanzierung von Terrorismus.

 

ONLINESHOPPING SO EINFACH WIE DAS VERSENDEN EINER NACHRICHT

Geht es um die Vorteile von Libra, verspricht Facebook den Usern seiner Plattformen, das Shopping-Erlebnis im Internet einfacher als je zu vor zu machen – vom Einkauf bis zur Geldüberweisung. Das Überweisen von Geld vergleicht das Online-Netzwerk von der Einfachheit und dem Aufwand her mit dem Versand einer Textnachricht. Die Aufsicht über die Digitalwährung und alles drumherum soll von einer gemeinnützigen Gesellschaft mit Sitz in Genf geführt werden.

 

Bild: PixieMe – stock.adobe.com

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