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So digital ist Deutschland 2018



Wie digital ist Deutschland wirklich? Wie erleben die Menschen hierzulande die Digitalisierung und was fühlen Bundesbürger, wenn sie an Digitalisierung denken? Eine aktuelle Studie mit 5000 Teilnehmern im Auftrag von Cisco ist genau diesen Fragen auf den Grund gegangen. So digital ist Deutschland 2018.



Die beste Nachricht gleich vorweg: Rund die Hälfte aller Deutschen blickt der Digitalisierung positiv entgegen, die Mehrheit der Befragten glaubt sogar, dass ihr Leben sich im Zuge der Digitalisierung zunehmend verbessern wird. 61,1% sind der Ansicht, dass Alltagsdinge wie Banking, Shopping und Reisen durch neue digitale Technologien einfacher werden, nur ein knappes Viertel fürchtet, dass alles komplizierter wird. Dennoch stehen die Deutschen der Digitalisierung Ende 2018 noch immer zwiespältig gegenüber, wie die Cisco-Umfrage verdeutlicht. Während ein Großteil der Zukunft mit Neugierde entgegenblickt, fühlen sich auf der anderen Seite auch 22,8% vom digitalen Wandel genervt, 51% glauben sogar, dass alltägliche Dinge mit der Digitalisierung komplizierter werden.  



Die Cisco-Umfrage zeigt: Die Deutschen stehen dem digitalen Wandel mit gemischten Gefühlen gegenüber.



Digitale Technologie verändert das Geschäft  


Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass die Vermittlung von Medien- und Technologiekompetenz von zentraler Bedeutung ist und das Leben immer stärker verändern. 71% der Befragten nutzen im Alltag ein bis drei digitale Geräte – von Smartphone und Tablet über Smartwatches bis hin zu Smart Home. Am stärksten nehmen sie die Digitalisierung in der Freizeit (35,8%) und auf der Arbeit wahr (23,4%). Bildung (5%) und Gesundheitswesen (3,3%) landen nur auf den hinteren Plätzen. Auch hier wird der Zwiespalt wieder deutlich: 45% der Erwerbstätigen hoffen auf mehr Freiheiten durch Digitalisierung am Arbeitsplatz, 43% haben kein Interesse an der Arbeit mit digitalen Tools.






Digitalisierung im Alltag: Am stärksten nehmen Deutsche den digitalen Wandel in ihrer Freizeit wahr.




Deutschland im internationalen Vergleich  


Auf die Frage, ob sie sich gut auf die neuen digitalen Technologien vorbereitet fühlen, antworten 52,6% mit ja, allerdings auch fast 30% mit nein. Im internationalen Vergleich sehen die Befragten altersgruppenübergreifend andere Länder weiter vorn (61%) und Deutschland weit von der Spitze entfernt (62,4%) – insbesondere im Hinblick auf mehr Sicherheit und Transparenz (51%). Das sollte in erster Linie der Politik zu denken geben. Den größten Nachholbedarf sehen Bundesbürger in den Bereichen Bildung (43,6%) und Verwaltung (21,9%). Ein gutes Drittel fühlt sich noch nicht fit genug im Umgang mit digitalen Technologien. Dabei steigt der Wert mit zunehmendem Alter deutlich an – von 14% bei den unter 30-Jährigen auf rund 33% bei den über 65-Jährigen.




Deutschland im internationalen Vergleich: Geht es um Digitalisierung, sehen die meisten Bundesbürger Deutschland im unteren Drittel.



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