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Lime, Tier, Voi & Co.: Rollern oft teurer als Carsharing



Sie flitzen über die Gehwege und parken häufig mitten im Weg: E-Scooter. Aktuell fühlt es sich an, als seien die Elektroroller eher spaßiges Gadget als eine Alternative zu öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto. Ein Grund dafür könnten die Preismodelle der Anbieter sein.

 

Rollern geht ins Geld

 

15 bis 20 Cent kostet eine Minute auf dem E-Scooter – je nach Stadt und Anbieter. Ein Vergleich der Preisvergleichsplattform Mydealz hat jetzt ergeben, dass die Roller damit teurer sind als herkömmliche Leihräder- und Roller. Auch Carsharing ist in den meisten Fällen günstiger.

Mydealz hat die Preise der einzelnen Fortbewegungsmittel zu verschiedenen Tageszeiten und in Hinblick auf unterschiedlich lange Strecken verglichen. Die Elektroroller gingen dabei fast immer als teuerste Alternative. Sogar bei Kurzstrecken lohnt es sich oft mehr, sich auf ein Fahrrad zu schwingen oder ins Auto zu steigen.

 

Logistik, Wartung und Sicherheit gehen ins Geld

 

Woran liegt es, dass Lime, Tier, Voi & Co. sich im oberen Preissegment bewegen? Die Anbieter führen die Preise auf hohe Logistikkosten zurück: Die Roller müssen häufig an verschiedenen Plätzen in der Stadt eingesammelt und aufgeladen werden. Außerdem gilt es, regelmäßig Geld in die Wartung und Sicherheit der Flitzer zu investieren.

Wir sind gespannt, ob sich an den Preisen in Zukunft noch etwas ändert. Sollte das der Fall sein, informieren wir euch hier selbstverständlich sofort.

Bildquelle: Brett Sayles, pexels



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