News

Diese Jobs sind garantiert zukunftssicher



Der digitale Wandel geht automatisch auch mit einem Wandel in der Arbeitswelt einher. Während auf der einen Seite früher oder später viele Jobprofile komplett wegfallen sollen, sollen auf der anderen Seite dafür neue entstehen. Stellt sich nur die Frage, welche Arbeitsplätze die besten Zukunftsperspektiven haben. Das Online-Portal gehalt.de hat diverse Berufsbilder analysiert und acht Trendberufe für 2019 ermittelt.

Werden wir früher oder später durch Maschinen ersetzt? Und was kommt dann? Diese Fragen werden sich viele Arbeitnehmer, Unternehmer und Gründer in Zukunft mit Sicherheit noch öfter stellen. Die Bundesregierung rechnet damit, dass bis 2020 in etwa 3,5 Millionen IT-Experten benötigt werden. Bereits 2018 waren über 82.000 Stellen unbesetzt. Doch nicht nur IT-Experten werden händeringend gesucht – laut Bund soll es in fünf Jahren sogar Berufe geben, deren Namen wir heute noch nicht einmal kennen. Konzentrieren wir uns aber zunächst auf bereits bekannte Jobprofile. Hier sind die von gehalt.de ermittelten Berufe mit besonders guten Zukunftsperspektiven.

 

1. Customer Experience Manager

Der Kunde ist König! Ob im Onlineshop oder offline im stationären Handel – guter Kundenservice ist das A und O. Die Aufgabe des Customer Experience Managers ist es, dem Kunden auf allen Ebenen das bestmögliche Service-Erlebnis zu bescheren. Auf Basis der gewonnenen Daten und Erfahrungen entwickelt der Manager neue Strategien und Shop-Ansätze. Im Zuge der digitalen Transformation der Arbeitswelt wird er somit immer mehr an Bedeutung gewinnen. Durchschnittliches Jahresgehalt: 47.477 Euro.

 

2. Elektroniker

Dadurch, dass alles zunehmend digitaler und elektronischer wird, braucht es künftig logischerweise auch mehr Elektroniker. Andernfalls müssen Kunden mit längeren Wartezeiten rechnen. Der Beruf gehört zweifelsohne zu den zukunftssichersten Handwerkerjobs – und auch das Gehalt kann sich laut Analyse sehen lassen: Im Schnitt 41.625 Euro bei 30 Tagen Urlaub im Jahr.

 

3. Kaufmann für E-Commerce

Der E-Commerce-Sektor wird weltweit von drei großen Unternehmen dominiert: Amazon, Alibaba und eBay. Hinzu kommen unzählige Onlineshops, deren Portale eine gewisse Expertise abverlangen. Hier haben speziell ausgebildete Kaufmänner, die sich um sämtliche Optimierungsmaßnahmen vom Betrieb bis hin zu Bewerbungsmaßnahmen kümmern, die Chance, sich zu beweisen. Die Nachfrage ist da: Im Geschäftsjahr 2018/2019 wurden laut gehalt.de bereits 1.400 Ausbildungsverträge unterschrieben. Das durchschnittliche Gehalt bei bereits ausgebildeten Fachkräften beträgt 32.483 Euro im Jahr.

 

4. Physician Assistant

Medizinische Assistenten in Krankenhäusern und Reha-Kliniken nennt man heutzutage Physician Assistant (PA). Hauptaufgabe ist es, Ärzte zu entlasten und diverse Dokumentations- und Managementprozesse zu übernehmen. Ebenso arbeiten sie selbstverständlich auch unter ärztlicher Anleitung und entwickeln Prozesse fortlaufend weiter. Im Grunde genommen werden sie überall dort eingesetzt, wo nicht zwingend ein Arzt übernehmen muss. Das durchschnittliche Jahresgehalt liegt bei 55.400 Euro.

 

5. Entwickler für Künstliche Intelligenz

KI ist gerade wieder eines der Top-Themen im Bereich Digitalisierung. Wenn Künstliche Intelligenzen in der Arbeitswelt zum Einsatz kommen, fallen mit Sicherheit der eine oder andere Job weg. Auf der anderen Seite entstehen aber auch viele neue, denn schließlich müssen die Maschinen ja auch programmiert, gewartet, gepflegt und weiterentwickelt werden. Maschinelles Lernen, Objekt- und Texterkennung sind in diesem Zusammenhang ebenfalls spannende Themenfelder. Verdienstmöglichkeiten: Durchschnittlich 69.285 Euro.  

 

6. 3D-Druck-Experten

Ob Spielfiguren, Zahnprothesen, Kniegelenke, Pizza und Insektensteaks oder praktische Werkzeuge aus Silber, Gold und Metall – 3D-Drucker und die entsprechenden Druckköpfe machen es heute möglich, nahezu alles zu drucken, was sich in einer dreidimensionalen Objektdatei darstellen lässt. Bereits im Jahr 2013 erwirtschaftete die Technologie jährlich rund drei Milliarden Euro. Bis 2020 rechnen Experten damit, dass der Markt auf 21 Milliarden im Jahr anwächst. Um das zu schaffen, braucht es unbedingt Produktdesigner und Ingenieure. Derzeit liegt das Jahresgehalt im Schnitt bei 52.134 Euro. Aufgrund der steigenden Nachfrage könnte der Wert in den kommenden Jahren aber noch deutlich ansteigen.

 

7. Datenschutzbeauftragte

Das Thema Datenschutz wurde branchenübergreifend in vielen Betrieben jahrelang sehr stiefmütterlich behandelt. Einige bekamen spätestens mit der Einführung der DSGVO im Mai 2018 die Quittung. Eine aktuelle Umfrage hat ergeben, dass 43 Prozent der deutschen Unternehmen das Inkrafttreten der neuen Datenschutzgrundverordnung unterschätzt und zu wenig berücksichtigt haben. Auf der anderen Seite gaben 60 Prozent an, dass das Thema die Geschäfte maßgeblich beeinflusst habe. Durch die DSGVO wird der administrative Aufwand in den nächsten Jahren weiter ansteigen, was Datenschutz-Spezialisten sehr zugutekommt. Durchschnittliches Gehalt: 46.289 Euro pro Jahr.


8. Kryptologen

Cyberkriminalität und Datenschutz bzw. Sicherheit im Netz sind große Themenfelder, die hierzulande vielen Menschen Sorge bereiten. Schließlich will niemand, dass seine PINs, Passwörter oder Zahlungsinformationen in fremde Hände geraten. Kryptologen sorgen dafür, dass genau das nicht passiert und sind in erster Linie für die Ver- und Entschlüsselung von Informationen zuständig. Je komplizierter und intelligenter sie sensible Daten verschlüsseln, desto besser sind diese vor Hacker-Angriffen geschützt. Dafür gibt es im Schnitt 74.748 Euro Jahresgehalt.



Zurück zu den News

TEILEN: