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Der Otto-Katalog sagt „Tschüss“



Seit fast 70 Jahren dient er uns als Schaufenster in die bunte Warenwelt und gilt als eines der Symbole des Wirtschaftswunders, jetzt hat er für immer ausgedient: Der letzte Otto-Katalog erscheint am 4. Dezember 2018.

Digital ersetzt Print. Schon wieder. Diesmal trifft es den legendären Otto-Katalog. Das Unternehmen selbst bezeichnet das Ende des legendären Wälzers als wichtigen nächsten Schritt in die digitale Zukunft: „Dieser Abschied ist kein Neuanfang, sondern die konsequente Fortsetzung des digitalen Wandels bei Otto“, heißt es auf der Website der Otto Group. „Statt Nostalgie herrscht bei uns Aufbruchstimmung“, so Marc Opelt, Vorsitzender des Bereichsvorstands und verantwortlich für den Bereich Marketing.

95% des Umsatzes online

Die Beweggründe sind mehr als nachvollziehbar. Schließlich erwirtschaftet das Unternehmen eigenen Angaben zufolge mittlerweile 95% des Umsatzes online. Opelt wertet das als einen weiteren Nachweis für den erfolgreichen Wandel des Unternehmens. Nun sei es wichtig, den Handel auch weiterhin voranzutreiben – mit Pioniergeist, dem Willen voranzugehen und dem Mut, Neues auszuprobieren: „Ob mit dem 1950 geradezu töricht erscheinenden Gedanken, Menschen den Schuhkauf von zu Hause aus zu ermöglichen oder 45 Jahre später mit der Idee, das Internet als Verkaufsplattform zu nutzen“, schreibt Otto auf seiner Website.

Otto beim Digital Kindergarten 2019

Beim nächsten Digital Kindergarten am 6. Juni 2019 im Hamburger Millerntor-Stadion präsentiert sich die Otto Group als Aussteller und gibt wichtige Insights in Sachen Marketing, Kommunikation und darüber, wie digitale Mechanismen das individuelle Einkaufserlebnis in Zukunft noch weiter optimieren können. Tickets gibt es hier.

 



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