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Willkommen im Zeitalter des digitalen Reflexes



Wie abhängig sind wir von unseren Smartphones? Der APM-Anbieter AppDynamics hat in seinem aktuellen App Attention Index analysiert, wie wichtig Apps und digitale Dienste für die Menschen in Deutschland sind, wie sich die Nutzung verändert hat und was das künftig für Marken und Unternehmen bedeuten könnte.

Google,  Facebook, Amazon, eBay – digitale Dienste sind heute längst ein fester Bestandteil unseres Alltags. Das Smartphone ist heute die Schaltzentrale des digitalen Alltags und Mittelpunkt des persönlichen Entertainments. Doch inwieweit wirkt sich die zunehmende Nutzung auf unser Verhalten aus? Geht es nach AppDynamics, haben sich die Nutzungsgewohnheiten inzwischen zu einem unterbewussten Bestandteil des menschlichen Verhaltens entwickelt. Die Rede ist von einem sogenannten digitalen Reflex.

 

Kaum ein Tag beginnt ohne Smartphone

Laut App Attention Index greifen 50 Prozent der Menschen morgens nach dem Aufwachen zuallererst zum Smartphone – noch bevor sie mit irgendwem sprechen. Außerdem ergab die Studie, dass rund 44 Prozent nur bis zu vier Stunden lang auf ein mobiles Gerät verzichten können. 

Auf der anderen Seite bringen die smarten Helfer auch viele Vorteile mit sich. 76 Prozent sind der Ansicht, dass digitale Dienste den Stress im Alltag minimieren, 58 Prozent glauben, dass diese ihre Produktivität zu Hause und am Arbeitsplatz verbessert haben. Zum Vergleich: Noch vor zwei Jahren haben dies nur 43 Prozent so empfunden. 

Ein weiterer spannender Aspekt hierbei ist die Tatsache, dass viele User ihren Smartphone- und App-Konsum deutlich unterschätzen und oft gar nicht wissen, wie viel Zeit sie vor ihren mobilen Geräten verbringen. Im Schnitt gaben die Befragten an, dass sie täglich sieben digitale Dienste in Anspruch nehmen. In Wirklichkeit sind es aber mehr als 30. Immerhin ist sich ein Großteil (64 Prozent) darüber im Klaren, dass sie viel mehr digitale Anwendungen nutzen als sie bewusst wahrnehmen.

 

Marken müssen sich den Anforderungen anpassen

Wer heutzutage möchte, dass Nutzer seine App auf dem Smartphone installiert, braucht gute Argumente. Besonders wichtig ist die Funktionalität: Wenn eine App nicht einwandfrei funktioniert, ist das für die meisten Nutzer ein absolutes No-Go. Über zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) würden einer Marke, die keine gute Digitalerfahrung bietet, nicht vertrauen und in der Folge auch eine Dienstleistung vermeiden. Mehr als 40 Prozent sagten zudem, gegenüber einer App mehr Loyalität zu empfinden als gegenüber einer Marke. Sie wären sogar bereit, mehr für ein Produkt oder die Dienstleistung eines Unternehmens zu bezahlen, wenn dessen digitale Dienste besser sind als die eines Wettbewerbers. Neun von zehn Verbraucher (87 Prozent) gehen davon aus, dass sie in den nächsten drei Jahren Marken nach dem Umfang der angebotenen Dienste (Web-basiert, Smartphone, Vernetzung usw.) auswählen werden. 

Und was bedeutet das jetzt für Unternehmen? Ganz klar: Eine ständige Optimierung der Customer Experience. Denn genau das erwarten User von Marken, mit denen sie oft interagieren: Eine intuitive, nutzerfreundliche Bedienoberfläche für erstklassige digitale Erlebnisse. Laut AppDynamics sei das der richtige Schlüssel zum Erfolg.

 

Bild: Rob Hampson on Unsplash



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