News

So sieht das Smart Home der Zukunft aus



Wie sieht das Smart Home in fünf Jahren aus? Auf der Web Summit in Lissabon hat Tech-Gigant Samsung seine Pläne für die nächsten fünf Jahre vorgestellt. Privatsphäre spielt dabei keine sonderlich große Rolle mehr. 

Staubsauger als Wachhunde, sozial verlinkte TV-Geräte und komplett vernetzte Räume – so lautet Samsungs Zukunftsvision vom Smart Home der nächsten Generation. Demnach sollen ab 2025 neben einzelnen Geräten, die untereinander kommunizieren, auch ganze Räume vollkommen in das Komplettestem NEXT integriert werden. Auf der Web Summit in Lissabon stellte Samsung Electronics Innovations-Chef David Eun das Konzept vor. Dabei präsentierte er drei unterschiedliche Raumtypen: Küche, Badezimmer und Wohnzimmer.

 

Der Kühlschrank wird zur Einkaufshilfe

Im Küchenbereich stellte Samsung zuletzt bereits einige smarte Innovationen vor, die deutlich machen, in welche Richtung es künftig gehen könnte. Allen voran die Partnersuche per Kühlschrank mit der kuriosen Dating-App Refridgerdating. In fünf Jahren sollen die Geräte auch dazu in der Lage sein, die gesunde Ernährung zu fördern. Hierzu ist es notwendig, dass Kühlschrank, Ofen und Herd miteinander kommunizieren. Sobald der Lebensmittelvorrat schwindet, wird das vom System registriert und automatisch nachbestellt. Der Kühlschrank erkennt ebenfalls, wenn sich eine Person zu einseitig ernährt. In diesem Fall sorgt er für mehr Ausgewogenheit und stimmt das mit Herd und Ofen ab, die daraufhin wiederum passende Rezepte vorschlagen und entsprechende Voreinstellungen zur Zubereitung treffen.

 

Das Badezimmer fördert die Gesundheit

Die smarten Küchengeräte sind erst der Anfang. Noch einen Schritt weiter will Samsung in den kommenden fünf Jahren im Badezimmer gehen. Hier sollen künftig spezielle Sensoren im Boden als Körperscanner fungieren. Sobald wir barfuß das Bad betreten, werden die Werte automatisch auf dem Spiegel angezeigt. Auf diese Weise finden wir schneller und unkomplizierter heraus, falls gesundheitlich mal etwas nicht in Ordnung sein sollte. Laut Samsung soll es dann auch möglich sein, direkt über den Spiegel einen Arzttermin zu vereinbaren.

 

Das Wohnzimmer wird zur Überwachungszone

Auch fürs Wohnzimmer hat Samsung klare Zukunftsvisionen. So soll mit dem Fernseher künftig nicht mehr einfach nur Netflix gestreamt werden. Stattdessen ist geplant, das Gerät zur Schaltzentrale für alle sozialen Netzwerke zu machen. Wir werden dann permanent mit News und Event-Tipps auf dem Laufenden gehalten, kommunizieren mit Freunden und müssen insgesamt weniger selber aktiv werden, können uns also um andere Dinge kümmern. Damit auch alles sicher abläuft, patrouillieren künftig spezielle Staubsauger -Roboter durch den Wohnbereich. Diese sind mit Kameras ausgestattet, überwachen den Haushalt rund um die Uhr und sollen obendrein als sicherer Einbrecherschutz dienen. Bleibt nur die Frage, wie bei alledem mit der Privatsphäre umgegangen 

 

Bild: Gerd Altmann auf Pixabay

 

WEITERE ARTIKEL



Zurück zu den News

TEILEN: