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Samsung prophezeit das Ende des Smartphones



Geht die Ära des Smartphones in den nächsten fünf Jahren zu Ende? Laut Samsung wird es genauso passieren – aber was kommt dann danach?

Überhitzte Akkus und brennende Geräte, fehlerhafte faltbare Handys mit Bruchstellen nach wenigen Tagen – das koreanische Unternehmen hatte in letzter Zeit kein glückliches Händchen bei neu entwickelten Smartphones. Mobile-Chef Koh übernahm die komplette Verantwortung für die zu früh gelaunchten Produkte und sorgte nun für neue Schlagzeilen, indem er das Aus des Smartphones im Laufe der kommenden fünf Jahre vorhersagte.

 

Smarte Geräte ersetzen das Smartphone

Geht es nach Koh, werden Smart Devices das Smartphone in naher Zukunft überflüssig machen. „Die letzten zehn Jahre waren die Ära des Smartphones. Von diesem Jahr an entsteht möglicherweise eine neue Ära mit dem Internet der Dinge, 5G, künstlicher Intelligenz und der Kombination all dieser Technologien. Die neue Ära liegt vor uns“, so der Top-Manager. Wenn man bedenkt, dass Samsung weltweit die meisten Smartphones produziert, wirkt diese Aussage auf den ersten Blick schon ein wenige verwunderlich. Sorgen um die Zukunft mache er sich aber nicht:  „Smartphones mögen verschwinden, aber neue Geräte werden entstehen.“ Seinen Mitarbeitern rät er folglich, künftig stärker über smarte Geräte nachzudenken. Koh geht davon aus, dass die Menschen schon bald zahlreiche interaktive und miteinander vernetzte Geräte besitzen werden, die jeweils eine eigene Interaktionsoberfläche haben und nur für bestimmte Aufgaben genutzt werden.

Prognose als Weckruf an die eigenen Mitarbeiter

Möglicherweise verfolgt Koh mit seiner Prognose aber auch nur das Ziel, seine Mitarbeiter dahingehend zu motivieren, die Entwicklung smarter Devices weiter voranzutreiben. Denn aktuell steht Samsung in diesem Bereich im Schatten der Konkurrenz: Apple dominiert den Markt für Smartwatches, Amazon das Geschäft mit Smart Speakern. Auch wenn Samsung in diesen Bereichen schon seit Längerem Produktneuheiten ankündigt, sind den Worten bis heute noch keine Taten gefolgt. Wir behalten die Entwicklung aber selbstverständlich im Auge.

 

Foto: Rodion Kutsaev on Unsplash



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