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Tier-Hologramme im Zirkus: Manege frei für falsche Elefanten

Der legendäre deutsche Zirkus Roncallli ist schon seit den 90er Jahren dabei, Tiere aus den Shows zu streichen. Nun gehen die Programmmacher den nächsten Schritt und setzen auf Hologramme statt Tiere.

Ein Zirkus mit animierten Elefanten, Zebras, Sternenstaubpferden, überdimensional großen, durch den Raum schwebenden Goldfischen und Co.? Keine Frage: Roncallli ist der erste Zirkus, der 3D-Hologramme von Tieren verwendet, und gilt damit als wegweisend. Vor allem Tierschutzorganisationen machen einen Luftsprung vor Freude und sind von der neuen Tierdarbietung hellauf begeistert. Roncallli habe sein Konzept in den letzten Jahren deutlich verfeinert und verbessert, heißt es.

 

15 Menschen setzen die Hologramme um

Hinter den eindrucksvollen Projektionen der Tiere steht ein Team aus 15 Experten, darunter in erster Linie 3D-Grafiker und Medientechniker. Die Planungszeit für das Projekt betrug über zwei Jahre, die holographische Projektionsfläche wurde eigens für den Zirkus entwickelt. Während der Show beleuchten elf Laser-Beamer die Fläche in einer 300-Grad-Projektion. So aufwendig das auch sein mag: Das Ergebnis fasziniert und zeigt Wirkung.

Bis zum 14. Juli gastiert Zirkus Roncalli mit der Holo-Tier-Show noch in Hamburg, diesmal wieder ganz zentral auf der Moorweide, Rotherbaum. Laut Roncallli haben 500.000 Zuschauer das neue Programm bereits gesehen.



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