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Facebook will Gebrauchtwagen verkaufen



Facebook plant ein neues Geschäftsfeld und möchte künftig den Gebrauchtwagenmarkt erobern. Nach den USA soll nun als Nächstes das Autoland Deutschland ins Visier genommen werden.

Diese Woche sorgte Facebook mal wieder für Schlagzeilen. Das Bundeskartellamt verabschiedete einen wegweisenden Beschluss, der den Datenhunger des sozialen Netzwerks deutlich zügeln soll. Doch der Web-Gigant hat noch weitere Eisen im Feuer. In Amerika gilt Facebook seit der Einführung von Marketplace inzwischen als einer der großen Player im Gebrauchtwagenmarkt. Genau das möchte das Unternehmen jetzt auch im deutschsprachigen Raum erreichen. Kein schlechter Markt, wenn man bedenkt, dass alleine in der Bundesrepublik aktuell täglich 24 Millionen Menschen Facebook aktiv nutzen.

 

Wichtige Partner mit an Bord

Um im Automarkt ein deutliches Wörtchen mitreden zu können und eine solide Basis für den geplanten Erfolg zu sichern, hat sich Facebook mit starken Partnern zusammengetan. Neben der VW-Tochter Heycar hat sich der US-Online-Riese auch mit dem Portal gebrauchtwagen.de vernetzt. Ein weiterer klarer Vorteil, den Facebook gegenüber der Konkurrenz hat: Das soziale Netzwerk finanziert sich im Gegensatz zu den Branchengrößen Mobile.de und AutoScout24 primär über Werbung und ist damit für hierzulande ansässige Gebrauchtwagen-Anbieter und Autohäuser kostenlos.

Mit Sicherheit bringt Facebook ein bisschen Bewegung in den Markt. Bleibt nur abzuwarten, wie sich die Dinge auf lange Sicht entwickeln. 



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