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Deutsche schauen täglich fast vier Stunden auf den Screen



Von Fernsehen bis Radio – die Menschen konsumieren immer mehr Medieninhalte. Allein die Verweildauer vor Bewegtbild-Content beläuft sich bei den deutschen Zuschauern auf exakt drei Stunden und 59 Minuten. Das geht aus den aktuellen TV Key Facts von RTL Ad Connect hervor. 

Dschungelcamp, The Voice of Germany, Deutschland sucht den Superstar und Co. – die guten alten TV-Formate machen noch immer den größten Anteil des Bewegtbild-Konsums der Deutschen aus (87 Prozent). Europaweit liegt die durchschnittliche Verweildauer sogar bei vier Stunden und fünf Minuten. Zum Vergleich: Vor 25 Jahren schauten die Menschen hierzulande noch rund 56 Minuten pro Tag weniger auf die Mattscheibe. Dennoch gibt es Anlass zum Umdenken.

 

Neue Strategien müssen her

Während vor einem Vierteljahrhundert in den meisten Haushalten noch der Röhrenfernseher als das Fenster zur Welt angesehen wurde, hat sich die Mediennutzung bis heute entscheidend verändert. Heutzutage müssen Unternehmen stets dafür sorgen, von TV über Smartphone bis hin zum PC-Monitor auf allen Screens mit potenziellen Kunden in Kontakt zu treten. Inzwischen ist es sogar möglich, vom sogenannten synchronen Targeting Gebrauch zu machen. Hierbei werden alle im Wohnraum verfügbaren Screens, die über WiFi miteinander verbunden sind, gleichzeitig mit Werbecontent bespielt. 

Damit sich die Zuschauer nicht langweilen oder gestört fühlen, haben die Managing und Marketing Directors von RTL und RTL Ad Connect einige elementar wichtige Faktoren ausgemacht, auf deren Wirkung sie die Aufmerksamkeit der Werbe- und Mediabranche künftig stärker lenken wollen. Im Fokus stehen vor allem lokale Ereignisse wie Sport-Events oder Veranstaltungen mit einem Millionenpublikum. Das derzeit am schnellsten wachsende und mit am besten funktionierende Kurzformat auf YouTube ist der Travel-Branche zuzuordnen. Weitere spannende Themenfelder sind der Wandel vom Viewer zum Consumer sowie Kreativität im Hinblick auf Touchpoints. Die hohe Nachfrage und steigende Abozahlen von Streamingdiensten bestätigen das auf ganzer Linie.

 

TV-Branche muss sich neu positionieren

Und was bedeutet das jetzt für das klassische Fernsehen? Ganz klar: Wenn Zuschauer dazu bereit sind, für werbefreie Angebote zu bezahlen, muss sich die TV-Branche völlig neu positionieren und unbedingt mehr darum bemühen, Werbung so zu platzieren, dass sie nicht nur gesehen, sondern auch wirklich zur Kenntnis genommen wird und bestenfalls hängen bleibt. Andernfalls wird die Wahrnehmung von Werbebotschaften über TV-Kanäle in den kommenden Jahren immer weiter zurückgehen.



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