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Deutsche Start-ups beklagen Fachkräftemangel



Rund 57 Prozent der Start-ups in Deutschland sind derzeit auf der Suche nach neuen Mitarbeitern. Dreiviertel aller 321 befragten Unternehmen plant zudem, das Team im laufenden Jahr zu vergrößern, mehr als die Hälfte findet keine geeigneten Bewerber. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Digitalverbands Bitkom. 

Im Schnitt haben deutsche Start-ups momentan fünf offene Stellen, mehr als die Hälfte hat bereits die Erfahrung gemacht, dass vakante Stellen nicht besetzt werden konnten, weil sich keine passenden Kandidaten gefunden haben. „Der Fachkräftemangel entwickelt sich zu einem der Hauptprobleme für deutsche Start-ups. Wer mit einer guten Idee gegründet hat, stößt beim Wachstum hierzulande an Grenzen, weil ihm die Mitarbeiter fehlen“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

 

Bedeutung von Start-ups wächst weiter

Trotz des beklagten Fachkräftemangels haben Start-ups in Deutschland längst den Status bedeutender Arbeitgeber erreicht. Im Schnitt beschäftigen sie 15 Mitarbeiter, jedes fünfte Start-up zählt sogar 20 oder mehr Mitarbeiter – Tendenz steigend. Denn immerhin 76 Prozent planen laut Bitkom-Umfrage, bis Ende 2019 weitere Kollegen einzustellen. 15 Prozent rechnen mit gleichbleibenden Beschäftigungszahlen und lediglich ein Prozent befürchtet, Stellen streichen zu müssen. Unterm Strich ein Umfrageergebnis, das Mut macht. Also: Wo sind unsere kompetenten Fachkräfte da draußen?

 

Foto: Franck V. on Unsplash



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