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Der Mobilitätsmarkt boomt



Autonomes Fahren, Elektrifizierung, Nachhaltigkeit durch Digitalisierung und Shared Mobility – die Mobilitätsbranche ist in Sachen großer und weitreichender Zukunftsvisionen ganz vorne mit dabei und führt immer wieder faszinierende Konzepte und smarte Pläne für die Welt von morgen ins Feld. Kein Wunder also, dass Tech-Unternehmen und Finanzinvestoren in den vergangenen fünf Jahren im Mobilitätsmarkt so aktiv gewesen sind. Eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens Bain & Company gibt Aufschluss. 

Die Auswertung hat ergeben, dass Tech-Firmen in den letzten fünf Jahren stolze 100 Milliarden US-Dollar in Fusionen und Übernahmen investiert haben, Finanzinvestoren immerhin 74 Milliarden Dollar. Das Besondere dabei: Traditionelle Autohersteller selbst haben gerade einmal rund elf Milliarden Dollar in externe Assets gesteckt, Lieferanten 37 Milliarden.

Die Zahlen aus der Studie machen einmal mehr deutlich, dass weder die Hersteller selbst noch deren Zulieferer der großen Nachfrage nach innovativen Mobilitätstrends ausschließlich mit eigenen Ressourcen nachkommen können. Ohne eine partnerschaftliche Zusammenarbeit und ausgeklügelte Investitionsstrategie gestaltet es sich als ein schwieriges Unterfangen, kontinuierlich am Zahn der Zeit zu sein und neue Technologien und Tech-Wissen zielführend einzusetzen, um am Ende des Tages wettbewerbsfähig zu bleiben.

 

292 Milliarden US-Dollar für externe Investitionen

Die Studie von Bain & Company hat auch offenbart, dass in den vergangenen fünf Jahren insgesamt 292 Milliarden US-Dollar in externe Investitionen geflossen sind – über 33 Prozent allein in den Bereich autonomes Fahren. Direkt danach folgen die Bereiche Shared Mobility, Elektroantrieb und Connectivity: 197 Milliarden US-Dollar desTransaktionsvolumen für Fusionen und Übernahmen, 95 Milliarden für Beteiligungen an privaten Finanzierungsrunden. Das Hauptaugenmerk der Investoren lag dabei in erster Linie auf US-amerikanischen und chinesischen Unternehmen. Immerhin drei Viertel der Gelder flossen in diese Länder. Europa kann da nicht konkurrieren. Zum Vergleich: Allein Deutschland kam mit gerade einmal neun Milliarden US-Dollar nur auf drei Prozent der Gesamtinvestitionen.



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