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DSGVO und KI werden unterschätzt



Der Bundesverband Digitale Wirtschaft hat mittels einer Umfrage herausgefunden, welche Trends von Unternehmen in 2018 am stärksten unterschätzt wurden. Befragt wurden 247 BVDW-Mitglieder verschiedenster Branchen – und das Ergebnis ist eindeutig: Die Themen DSGVO und Künstliche Intelligenz wurden insgesamt zu stiefmütterlich behandelt.

Als die Datenschutzgrundverordnung im Mai 2018 in Kraft trat, löste das eine große Welle der Verwirrung aus. Sämtliche Newsletter wurden nahezu planiert, einige Websites gingen aus Angst vor einer Datenschutzverletzung kurzzeitig offline und der Bäcker durfte einen plötzlich nicht mehr mit Namen ansprechen. Aus Sicht der digitalen Wirtschaft war die DSGVO auch in der Geschäftswelt das mit Abstand am stärksten unterschätzte Thema des Jahres. 43 Prozent der 247 befragten Mitglieder gaben an, das Inkrafttreten der neuen Datenschutzgrundverordnung zu sehr auf die leichte Schulter genommen zu haben. 60 Prozent sagten zudem, dass das Thema die Geschäfte maßgeblich beeinflusst habe.

Künstliche Intelligenz und Smart Assistants immer wichtiger

Weitere Themen, die 2018 branchenübergreifend stark unterschätzt wurden, sind Künstliche Intelligenz (22 Prozent), Smart Assistants und Voice (17 Prozent), digitale Ethik (15 Prozent) und Recruitment (14 Prozent). Des Weiteren nannten 43 Prozent Programmatic Advertising und 15 Prozent Influencer Marketing als wichtige Einflussfaktoren für das Geschäftsjahr 2018. Die Prognose für 2019 fällt ähnlich aus: Jeweils 45 Prozent glauben, dass KI und DSGVO ihre Geschäftsmodelle besonders stark beeinflussen werden, 43 Prozent räumen Programmatic Advertising einen hohen Stellenwert ein. Smart Assistants und Voice landen mit 17 Prozent direkt dahinter, gefolgt von Recruitment (16 Prozent). 



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